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Regen und Wind stören Wanderer nicht

Wind und Wetter hielten über 30 Gunsleber nicht davon ab, sich auf die Grünkohlwanderung zu begeben. Auch die Tour Nummer 14 hatte der Sportverein des Ortes organisiert und führte durch das Große Bruch.

Erster Zwischenstopp an der Sandkuhle, allen voran Otto Libor mit seinem Traktor und jeder Menge Getränke im Hänger. Zusammen mit ihm sind auch schon erste Teilnehmer allesamt Kinder angekommen.
Erster Zwischenstopp an der Sandkuhle, allen voran Otto Libor mit seinem Traktor und jeder Menge Getränke im Hänger. Zusammen mit ihm sind auch schon erste Teilnehmer allesamt Kinder angekommen.

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Von Marlies Müller (Volksstimme 04.02.2016)

 

Gunsleben. Seit 2003 organisieren Mitglieder des Sportvereines Gunsleben die jährliche Grünkohlwanderung als kulturellen Auftakt des Veranstaltungsjahres in Gunsleben. Sportvereinsmitglied Rüdiger Buchholz hatte diese Idee aus den alten Bundesländern mitgebracht und freute sich auch in diesem Jahr wieder über die gute Beteiligung von über 30 Wandersleuten, darunter auch aus Braunschweig, Magdeburg, Hamersleben und Wackersleben.

 

Den Männern, Frauen und Kindern machte weder der Fußweg von Gunsleben nach Neuwegersleben, noch das stürmische Wetter etwas aus. AlleTeilnehmer waren bestens ausgestattet mit dicken Jacken, warmen Mützen und wetterfestem Schuhwerk. So bewältigten Kinder wie Erwachsene die insgesamt zehn Kilometer lange Tour.
Zur Gruppe gehörte auch Karl-Heinz Appel, der es sich mit 72 Jahren nicht nehmen ließ, dabei zu sein und mitzuwandern.

 

„Regen wollten wir nicht unbedingt haben", berichtete Rüdiger Buchholz, zeigte sich mit der Temperatur von 8 Grad und dem stürmischen wind recht zufrieden, konnte aber dennoch einige Regentropfen von oben nicht verhindern. In vager Voraussicht wurde als Wanderroute die Betonstraße zwischen Gunsleben und Neuwgersleben gewählt. Hier konnte auf festem Boden gewandert und trotzdem zu beiden seiten die Landschaft des Großen Bruches genossen werden. Jeweils zwei Stunden wurden für die Hin- und Rücktour eingeplant. Allen voran fuhr Otto Libor aus Gunsleben, der im Hänger seines kleinen Traktors, Marke Eigenbau, allerhand flüssige Köstlichkeiten transportierte. Der Gunsleber hat bisher keine einzige der insgesamt 14 Grünkohltouren versäumt. „während der Wanderung gibt es drei Zwischenstopps, berichtete er.

 

Und an diesen Stopps konnten sich alle Wanderer, ob Groß oder Klein, an heißen und kalten Getränken bedienen und eine Pause einlegen. Feste Nahrung gab es unterwegs jedoch nicht, denn Ziel und Halbzeit der Wanderung war die Landgaststätte Kobbe in Neuwegersteben.
Dort wartete auf jeden Teilnehmer eine leckere Grünkohlmahlzeit, die wahlweise mit Kasseler oder Bregenwurst serviert wurde. Die Mahlzeit machte nicht nur satt, sondern wärmte auch von innen.
Für die jüngsten Wanderer hingegen standen andere Köstlichkeiten auf dem Speiseplan, denn Pommes mit Ketchup oder Majo erfreuten die kleinen Teilnehmer ganz besonders. Selbst ein leckeres Eis ließen sie sich schmecken.

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