Das Gunsleber Schloss

Neues Leben in fast 300 Jahre alten Mauern

Gunsleben ist so klitzeklein, dass es kaum auf der Karte zu finden ist. Das Besondere an Gunsleben ist ein Schloss, das seit ein paar Jahren von seinem Besitzer aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wird. Es steht aber nicht hinter einer Dornenhecke, sondern in einem geräumigen Park mit uralten Bäumen. Das Schloss ist nicht protzig, sondern im ländlichen Barockstil erbaut und verkörpert damit genausoviel Bodenständigkeit, wie die 200-Seelen-Gemeinde selbst.

Der Schlossherr Robert Glaß hat es im September 2007 ersteigert und lässt nun die beinahe 300 Jahre alten Mauern nach und nach wieder in Schuss bringen. Ab und an können Gunsleber und Gäste daran teilhaben.

 

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Der Gunsleber Dickapfel

Der "Fensterapfel" oder "Gunsleber Dickapfel"

Der  "Fensterapfel", der in seinem Heimatdorf landläufig unter der Bezeichnung "Gunsleber Dickapfel" bekannt war, ist eine etwa um die Mitte des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich als Zufallssämling entstandene und dann weiterkultivierte Apfelsorte.

Der Gunsleber Dickapfel wurde besonders wegen seiner Schmackhaftigkeit, Größe und Lagerfähigkeit geschätzt. Traditionell erfreute sich dieser Lagerapfel großer Beliebtheit als Wirtschaftapfel zum Backen und als Bratapfel.  Im 19. Jahrhundert erlangte er aufgrund ihrer Eigenschaften große lokale Bedeutung. Im 20. Jahrhundert wurde er jedoch durch ertragreichere, modernere Sorten zunehmend verdrängt. Zudem fand in seiner Heimatregion nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze  im Zuge der Wende ein massiver Strukturwandel mit abnehmenden Einwohnerzahlen  statt. Zahlreiche Kleingärten, in denen zuvor noch alte, standortgerechte Obstsorten vorhanden waren, verwilderten und verschwanden später.

 

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Verbandsgemeinde Westliche Börde

Die Verbandsgemeinde Westliche Börde wurde auf Grund der Gemeindegebietsreform im Land Sachsen-Anhalt mit Wirkung vom 01.01. 2010 gegründet und ist die Rechtsnachfolgerin der Verwaltungsgemeinschaft Westliche Börde. Die Gründung der Verbandsgemeinde erfolgte auf der Grundlage einer Verbandsgemeindevereinbarung, die die Gemeinden Am Großen Bruch, Ausleben, Gröningen, Kroppenstedt und Wulferstedt in der freiwilligen Phase der Gemeindegebietsreform unterzeichnet haben.

 

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