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Baufirma stellt den Abwasserkanal fertig

 

Von René Döring (Volksstimme vom 04.10.2014)

Das 2012 in Gunsleben begonnene Abwasserprojekt soll in diesem Jahr zu Ende gehen. Es sind jetzt noch die Straßen Backtwete, Bahnhof, Üppling, Amt und Fasanenberg, die einen Schmutzwasserkanal bekommen. Im Bereich Backtwete sind diese Bauarbeiter schon so gut wie fertig.

Gunsleben. Wenn alles gut geht, dann werden Ende des Jahres alle Gunsleber Grundstücke an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen sein und wird dann das gesamte Gunsleber Schmutzwasser nach Wackersleben fließen, um dort geklärt zu werden. Und zwar in einer Kläranlage, die aus diesem Grund im Jahr 2011 um zwei Klärteiche erweitert worden ist. Gleichzeitig war seinerzeit eine 2,8 Kilometer lange Überland-Schmutzwasserleitung von Gunsleben nach Wackersleben sowie eine neue Pumpstation gebaut worden.2012 ist schließlich in der Hauptstraße mit dem direkten Gunsleber Abwasserprojekt begonnen worden, das nun Ende des Jahres in der Straße Fasanenberg zu Ende gehen wird.

 

Genau sind es noch fünf Straßen, die der Trink- und Abwasserverband Börde (TAV) kürzlich in Angriff genomme n hat. Die Arbeiten in der Back-twete sind schon so gut wie fertig, dann geht es weiter in den Straßen Bahnhof, Üppling und Amt, bevor schließlich die finale Schmutzwasserleitung in die Straße Fasanenberg gelegt wird. "Wenn es das Wetter gut mit uns meint, werden wir mit all dem noch in diesem Jahr fertig", sagt TAV-Mitarbeiterin Christiane Uebigau. Die zudem mitteilt, dass es im Zuge dieser Arbeiten demnächst auch noch eine etwa vierwöchige Vollsperrung der Straße nach Aderstedt geben wird.
Und die TAV-Mitarbeiterin informiert auch, dass diese letzten fünf Straßen nebst Nebenanlagen nicht so grundhaft ausgebaut werden, wie das jüngst in der Straße Zickzack und in der Oberen Bergstraße passiert ist. Jetzt wird in erster Linie der Abwasserkanal in die Erde gebracht, wird das Energieunternehmen Avacon die Gelegenheit nutzen, um neue Stromkabel zu verlegen und wird dann die Straße wieder hergerichtet. Allerdings werde sich hier die Gemeinde mit einklinken und bei der Wiederherstellung der Fahrbahnen und Nebenanlagen mit dem TAV zusammenarbeiten, um nach den Arbeiten vernünftige Straßen zu haben. Und um eine neue Beleuchtung zu bauen.

Die letzten Arbeiten kosten etwa 200 000 Euro
Der Wasserverband wird in diesen letzten Schmutzwasserabschnitt noch einmal etwa 200000 Euro investieren, wie Christiane Uebigau sagt. So dass für das gesamte Gunsleber Schmutzwasserprojekt etwa 1,5 Millionen Euro ausgegeben worden sind, von denen knapp die Hälfte vom Land übernommen werden. Wie ja auch die Gemeinde Am Großen Bruch die in diesem Zusammenhang in der Straße Zickzack und Oberen Bergstraße erfolgten Straßenausbauarbeiten nicht allein bezahlen muss. 370000 Euro der erforderlichen 600000 Euro steuerte die Europäische Union aus dem Förderprogramm Leader bei.

Jörn Ebing vom Baubetrieb Hornhausen hat gestern in der Backtwete die Erde über dem neuen Kanal festgerüttelt. Foto: René Döring
Jörn Ebing vom Baubetrieb Hornhausen hat gestern in der Backtwete die Erde über dem neuen Kanal festgerüttelt. Foto: René Döring

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