Was in Gunsleben für Schlagzeilen sorgte

 

Hier soll alles, was seit der politischen Wende  im "Oschersleber Tageblatt" der Tageszeitung "Volksstimme" oder ähnlichen im Landkreis Börde erschienenen Publikationen über Gunsleben zu lesen war, bzw. für Schlagzeilen sorgte, archiviert werden. Dieser Thread erhebt keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig ergänzt.

Versuchter Geldraub in Gunsleben

Maskierter Täter kam mit Pistole

Volksstimme 1991

Gunsleben (mü.). Zu einem versuchten Überfall auf die Zweigstelle der Sparkasse kam es am Dienstag in Gunsleben. Dabei verschaffte sich ein mit Mütze und Tuch maskierter Täter und vorgehaltener Pistole Zugang zu der Filiale. Wie die sich in der Sparkasse befindliche Angestellte der Bank erklärte, habe sie angenommen, dass es sich bei der Person um ihren Ehemann handele, der sie von der Arbeit abholen wollte. Die Sparkasse hatte seit 17 Uhr geschlossen. Der maskierte Täter forderte von der Angestellten die Herausgabe von größeren Mengen an Bargeld. Die Frau machte dem Räuber klar, dass sich im Tresor der Sparkasse nur wenig Geld befinde. Außerdem rief sie ihm zu, dass sie wegen der Aufregung gleich einen Herzanfall erleiden würde. Daraufhin ließ der Maskierte von seinem Vorhaben ab und verließ ohne Beute fluchtartig die Sparkasse. Er sprang in ein vor der Bank wartendes Fahrzeug, dass von einem Komplizen geführt wurde. Mit hoher Geschwindigkeit verließen die Täter den Ort in Richtung Wackersleben. Kurz nach dem versuchten Überfall nahmen Beamte der Polizei die Ermittlungen auf. Wie gestern von der Polizei zu erfahren war, gebe es deutliche Hinweise auf das Tatfahrzeug der Bankräuber, was einen möglichen Erfolg in der Fahndung bedeuten könnte.

Jahre gingen nicht spurlos an neugotischer Villa vorbei

Gunslebener Schloss war Prunkbau

Von Fritz Uehr (Volksstimme 1992)

Gunsleben.Wie man auf einem Anfang des Jahrhunderts angefertigten Gemälde erkennen kann, muss das Schloss in Gunsleben einmal ein Prunkbau gewesen sein. Das Schloss war im Besitz der Adelsfamilie von der Asseburg, die seit 1453 als Grundbesitzer in Gunsleben ansässig waren. Dem alten Herrenhaus stellte Maximilian von der Asseburg 1891 ostwärts ein neues Herrenhaus im neugotischen Villenstil zur Seite, ebenfalls eingeschossig, aber stattlicher und höher als das alte.
In der Fachliteratur heißt es: "... in der lebhaften Gruppierung der Bauteile und mit dem steinernen Kreuzstockfenstern als Herrensitz französischer Prävenienz erwiesen. Gegen den Barockbau (von 1754) setzt es sich durch ein Querhaus mit steilem Walmdach und einem neugotischen Erker ab, während es gegen den Park einen spitzbehelmten runden Eckturm ausstreckt."
Heute sind die meisten Räume des Schlosses leer, natürlich sind die Jahre nicht spurlos vorüber-gegangen. Aber eine sinnvolle Nutzung wäre sicher auch im Interesse unserer Gemeinde. So macht der Park des Schlosses seit 1991 durch AB-Maßnahmen wieder einen ordentlichen Eindruck. Kleine Teppiche von Buschwindröschen kamen in diesem Frühjahr zur Wirkung, ähnlich des Hohen Holzes, da mehr Licht durch die Laubgehölze fällt. Neben den überwiegend weißen Anemonen findet der bonatische Interessierte auch die seltener gelbblühende Art des Buschwindröschens. Bei den Laubgehölzen überwiegt der Ahorn, daneben Buchen, Silberpappeln, Kastanien und einige Nadelhölzer, zum Beispiele drei herrliche alte Schwarzkiefern.

Gunslebener Bürger stellen viele Fragen

Gutes Trinkwasser, aber die Kehrseite ....

Von Heinz Ruhnke (Volksstimme, Mai 1992)

Die Gemeinde Gunsleben wurde am 5. Juni 1992 an die zentrale Trinkwasserversorgung angeschlossen. Dass nur ganze vier Personen beim symbolischen Aufdrehen des Wasserhahnes zugegen waren, mag zufällig gewesen sein. Darin kann sich aber auch eine immense Bürgerverärgerung äußern, die eben mit jenem Trinkwasserleitungsbau im Zusammenhang steht und sozusagen die Kehrseite der Medaille verkörpert. Diese wurde nicht nur durch die Höhe der Anschlussgebühr von 3 000 DM pro Grundstück ausgelöst, sondern auch die Art und Weise ihres Zustandekommens.

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Eisenbahnverkehr auf der Strecke nach Gunsleben eingestellt

Echte Wehmut bei den letzten Zugfahrten

Von Heinz Ruhnke (Volksstimme, Juni 1992)

Gunsleben. Am vergangenen Sonnabend, den 30. Mai 1992, hob die Aufsicht auf dem Bahnhof Oschersleben um 18.18 Uhr zum letzten Mal die rote Kelle, um dem Personenzug in Richtung Neuwegersleben/Gunsleben die Abfahrt anzuzeigen. Eine Diesellok und ein Personenzugwagen, schon lange der Rest eines einst stattlichen Wagentraktes, rollten wie immer langsam und bedächtig aus der Kreisstadt in das Große Bruch hinaus.Soviel Reisend wie lange nicht mehr, waren jedoch zur vorletzten Fahrt am Sonnabend Mittag . erschienen. Die Eisenbahner hatten nämlich eine Dampflok der 50er Baureihe vorgespannt.

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Ein Dorf auf dem Wege zum Mekka für Müll und Fäkalien

Man fragt: „Quo vadis, Gunsleben?"

Von Heinz Ruhnke (Volksstimme, 25.06.1992)

Gunsleben. Die Einwohner dieser Gemeinde stellen im Hinblick auf die Zukunft des kleinen Dorfes zur Zeit viele Fragen: Dietmar Buchholz hat einige davon aufgelistet und möchte sie in aller Öffentlichkeit gestellt wissen:

Geblieben ist die Frage, warum die Gemeinde bisher keinen Pfennig Gewinn aus dem Betreiben der Kreismülldeponie bezogen hat, für die sie jedoch das Gelände zur Verfügung stellte.

Geblieben ist die Frage, wie nach der abzusehenden Schließung der Mülldeponie eine ökologische Grundsanierung hinsichtlich einer sinnvollen und vor allem dauerhaften umweltverträglichen Rekultivierung erfolgen soll.

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Über eine Gemeinde im tiefsten Landkreis Oschersleben

Dorf hat die Wirren der Wende überwunden

Von Heinz Ruhnke (Volksstimme, 31.07.1993)

Immerhin ist der kleine Ort Gunsleben im Großen Bruch ganze 125 Jahre älter als Berlin. Die heute 349 Einwohner feierten nämlich im September des Jahres 1987 ihr 875jähriges Bestehen, während es die Berliner damals gerade auf 700 Jahre gebracht hatten. Man erinnere sich. Da wir gerade beim Vergangenen sind, sei nicht vergessen, dass in Gunsleben im Jahre 1737 Samuel David Ludwig Henne geboren wurde, der um 1770 hier das erste deutsche Buch schrieb, das sich gründlichst mit der Anlage und Pflege von Obstbaumschulen beschäftigte und....

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In Gunsleben ermittelt die Kriminalpolizei

Großbrand in Schweineställen

von Heinz Ruhnke (Volksstimme 07.01.1995)

Archivfoto
Archivfoto

Gunsleben. Als Frank Rössing am gestrigen Morgen gegen 3 Uhr die an der Gunslebener Hauptstraße liegende Wohnung zum Melken seines Kuhbestandes verlassen wollte, traute er seinen Augen nicht: Die Ställe der gegenüberliegenden ehemaligen Sauenanlage standen in Flammen. Sofort löste er Alarm aus.

In Sommersdorf erreichte den stellvertretenden Kreisbrandmeister Peter Müller und in Wulferstedt den Unterabschnittsleiter Klaus Brinkmann kurz darauf die Schreckensnachricht. Es bestand die akute Gefahr, dass bei etwa drehendem Wind die anliegenden Wohnhäuser in Brand geraten könnten. So rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Wulferstedt, Neuwegersleben und Hamersleben unverzüglich an

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Alter Gunsleber Speicher soll neue Nutzung bekommen

"Auferstehung der Ruine" kräftig gefeiert

Von Bernd Plümecke

 Fährt man von Aderstedt nach Gunsleben mit dem Auto, dann erhebt sich der alte Speicher in Gunsleben wie eine mächtige Industrieruine aus einer längst vergessenen Zeit aus dem Gelände des Bruches. Der alte Speicher ist jetzt im Besitz von Karl-Friedrich Förster, einem Unternehmer aus Lemgo. Förster will das alte Gemäuer zu einer Heimstatt für Künstler umbauen. Um seine Idee bekannt zu machen, veranstaltete er unlängst unter dem Titel "Auferstehung der Ruine", zu dem alle Gunsleber und Gäste aus ferneren Orten eingeladen waren, ein Fest Alt ist der Speicher in der Tat, und viel Arbeit und finanzielle Mittel werden wohl nötig sein, um daraus einmal das entstehen zu lassen, was sich Karl-Friedrich Förster vorstellt. Der neue Besitzer möchte einen Tempel der Kunst entstehen lassen und für Künstler Ausstellungen ermöglichen. Aber auch Begegnungen von Menschen soll es hier geben. Wenn man sich das Innere des Speichers ansieht, dann kann man sich gut vorstellen, wie alles einmal aussehen könnte.
Zum Fest am Wochenende kamen viele Besucher und Neugierige, nicht nur aus Gunsleben, um sich zu informieren und um zu diskutieren. Es wäre zu wünschen, dass die Vorstellungen von Karl Friedrich Förster in Erfüllung gehen und der Bördekreis um eine kulturelle Einrichtung reicher wird.

In der Gemeinde Am Großen Bruch wurden Maibäume aufgestellt

Wehren hieven den Baum hoch

Von Marlies Müller

150 Meter buntes Schleifenband flatterten am Kranz des Maibaumes, als der Jugend- und Feuerwehrförderverein Gunsleben den Maibaum nach altem traditionellen Brauch auf dem Dorfplatz aufstellte. Die Gunsleberinnen Elvira Pfeiffer, Petra Behringer, Gerda Walda, Andrea Bock und Heike Libor brauchten ganze drei Stunden, den riesigen Kranz komplett mit Efeu zu umbinden und die Schleifen anzubringen. Hierbei freute sich besonders Elvira Pfeiffer, dass sie in diesem Jahr die "Kunst des Bindens" auch an jüngere Frauen weitergeben konnte.

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Streit um einen Sturmschaden im Gunsleber Park

Vorwurf: Sache mit dem Baum war nicht astrein"

Von Sabrina Krug

Erst lag nur ein Ast in der alten Linde und plötzlich lag der ganze Baum um. Allerdings war dies nicht das Werk des Sturmtiefs "Kyrill", sondern des zuständigen Gemeindearbeiters. Der hat den Baum im Auftrag des Bürgermeisters gefällt, der wiederum sich nun die Kritik des zuständigen Baumschutzbeauftragten einfing. Dieser war nämlich nicht gefragt worden und drohte im Wiederholungsfall mit der Niederlegung seines Ehrenamtes. Bei einem Spaziergang durch den Park in Gunsleben bemerkte Irmgard Heine, dass durch den Sturm am 19. Januar ein Ast bei einer Linde abgebrochen war, der sich in der danebenstehenden 80 Jahre alten Linde verfangen hatte.


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Ein Pferd in der Jauchenkuhle und seine tierlieben Retter

Mehrstündige Bergung eines Hengstes geglückt

Von Sabrina Krug (Volksstimme 16.02.2007)

Nach der dramatischen Rettungsaktion: Ann-Kathrin Kepler (I.) gibt "Chaman" einen Apfel. "Er frisst wieder. Es geht ihm also gut", sagt Pferdehofbesitzerin Ute Kepler.
Nach der dramatischen Rettungsaktion: Ann-Kathrin Kepler (I.) gibt "Chaman" einen Apfel. "Er frisst wieder. Es geht ihm also gut", sagt Pferdehofbesitzerin Ute Kepler.

Gunsleben. Zu einem ihrer ungewöhnlichsten Einsätze rückten die 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Hamersleben, Wackersleben und Gunsleben aus: Ein Pferd war in aller Herrgottsfrühe in eine Jauchengrube eingebrochen und konnte sich nicht mehr befreien. Für die Kameraden hieß es Nase zu und durch. Bei einer mehrstündigen Rettung konnte der Hengst aus seiner misslichen Lage befreit werden. Nur ein paar Blessuren hatte es abbekommen, sonst blieb das Pferd unverletzt.

 

 

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Feuerwehrförderverein und Tischtennisfreunde luden ein

Spaß beim Sommerfest für mehrere hundert Besucher

Von Mandy Ganske (Volksstimme (Juli 2009 oder 2010?))

Fürs Kinderschminken und mit der Hüpfburg war Katharina aus Förderstedt (rechts) zu Gast. Hier schminkt sie die kleine Laura Bock.
Fürs Kinderschminken und mit der Hüpfburg war Katharina aus Förderstedt (rechts) zu Gast. Hier schminkt sie die kleine Laura Bock.

In Gunsleben zog das Sommerfest mehrere hundert Besucher am vergangenen Sonnabend an. Eingeladen hatten der Förderverein der Feuerwehr sowie die Tischtennisfreunde und ein buntes Programm aufgestellt. Bereits am Morgen hatten sich zum Hausschlachtefrühstück 120 Besucher eingefunden, um das Fest zu eröffnen. Gestärkt konnten die Gäste danach das Programm genießen, das die Organisatoren aufgestellt hatten.

 

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Fertigstellung erfolgt im November

Trauerhalle Richtkrone aufgesetzt

Von Marlies Müller

Gunsleben. Über eine neue Trauerhalle auf dem Gunsleber Friedhof dürfen sich Einwohner nun freuen, denn dem Ersatzneubau wurde kürzlich nach der im September begonnenen Baumaßnahme feierlich die Richtkrone aufgesetzt. Wie der Bürgermeister der Gemeinde Am Großen Bruch, Dietmar Hobohm, mitteilte, sei die Finanzierung durch eine kurzfristige Bereitstellung von Geldern durch das Amt für Landwirtschaft und Flurerneuerung Magdeburg sowie der Finanzierung aus dem Haushalt in Höhe von 4 000 Euro ermöglicht wurden. Das freut nicht nur die Mitglieder des Gemeinderates, sondern vor allem die Gunsleber Bürgerinnen und Bürger, denen der Zustand der alten Halle schon lange Zeit große Sorge bereitete. "Die Fertig-stellung der gesamten Baumaßnahme ist für Mitte November geplant", so Dietmar Hobohm.

Zahlreiche Besucher kamen zum Gunsleber Sommerfest

Spiel, Sport und Spaß im Schlosspark

Von Marlies Müller (Volksstimme vom 04.07.2011)

Großer Andrang herrschte an der Schminkstation für Kinder. Rita Forner vom Animationsteam aus Förderstedt brachte viele Schminkideen mit.
Großer Andrang herrschte an der Schminkstation für Kinder. Rita Forner vom Animationsteam aus Förderstedt brachte viele Schminkideen mit.

Gunsleben. Die gute Stimmung und den herzhaften Appetit konnten auch das permanente Regenwetter sowie das undichte Dach des Festzeltes nicht verderben. Die Gunsleber und ihre Gäste haben mit viel Spaß ihr Sommerfest gefeiert.Die Mitglieder vom Jugendfeuerwehrförderverein und dem Tischtennisverein Gunsleben luden auch in diesem Jahr wieder zum Sommerfest in den alten Schlosspark mit seinem geschichtsträchtigen Ambiente ein. "Wir freuen uns sehr, dass wir trotz der Privatisierung des gesamten Geländes unser Fest hier ausrichten dürfen", berichtete Markus Buchholz vom Tischtennisverein Gunsleben.

 

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Arbeiten beginnen im nächsten Jahr

Gunsleben bekommt einen Abwasserkanal

Von René Döring (Volksstimme vom 19.10.2011)

In Gunsleben wird im nächsten Jahr mit dem Bau einer zentralen Abwasserleitung begonnen. Fast 450 000 Euro steuert das Land für den ersten Teil dieses Millionen-Projekts bei, zu dem auch der Ausbau der Wackersleber Klärteichanlage gehört.
 Dass Vertreter der Landesregierung freundlich empfangen werden, ist gang und gäbe. Doch gestern war der Empfang der Staatssekretärin Anne-Marie Keding beim Trink- und Abwasserverband (TAV) in Oschersleben besonders herzlich.

 

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Landfrauenvereinsvorsitzende Irmgard Heine:

"Gunsleben ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht"

Von Matthias Müller

Gunsleben. Nach 14 Jahren tickt die Gunsleber Kirchturmuhr wieder. Den geschickten Händen des Ottlebers Karl-Heinz Stöber ist es zu verdanken, dass das Uhrwerk nun von Strom angetrieben wird und nicht mehr aufgezogen werden muss. Aus Freude über die Wiederinbetriebnahme der Kirchturmuhr hatten die Gunsleber Landfrauen und die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag zu einem Fest in und vor die Kirche eingeladen.

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Festgottesdienst und Ausstellungseröffnung

Gunsleber feiern mit vielen Gästen ihr Jubiläum

Von Marlies Müller

Gunsleben. Ein feierlicher Gottesdienst und eine Ausstellungseröffnung waren am Wochenende weitere Höhepunkte der 900-Jahr-Feier der Ortsteile Neuwegersleben und Gunsleben. Für die nächsten Wochen sind weitere Veranstaltungen geplant. "Ich kann mich gar nicht erinnern, wann unsere Kirche zum letzten Mal so voll war", freute sich Landfrauenvereinsvorsitzende Irmgard Heine. Sie hatte zusammen mit ihren Frauen für eine feierliche und frühlingshafte Dekoration im Gunsleber Gotteshaus gesorgt.


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Schlossherr stellt die untere Etage und den Park zur Verfügung

Gunsleber Schloss ist Ziel des großen Festumzuges

Von Gudrun Billowie - Volkstimme vom 13.07.2012

Der Festumzug am Sonntag ist der Höhepunkt der 900-Jahrfeier Gunslebens und endet am Schloss. Im Park wird gefeiert und in der unteren Etage des Schlosses weht ein Hauch von Geschichte.

Gunsleben. Gunsleben und Neuwegersleben feiern ihren 900. Geburtstag. Der Gunsleber Festumzug beginnt am Sonntag um 11 Uhr. "Zwanzig Bilder spiegeln die Geschichte des Ortes wider", sagt Bürgermeisterin Eva Stroka. Alte Gewerke präsentieren sich ebenso wie die Bauern von Gunsleben.
"Die Familie von Asseburg wird ebenfalls im Festumzug dargestellt", sagt Eva Stroka. Dieser Familie gehörte einst das Gunsleber Schloss. Das hat inzwischen einen neuen Besitzer und doch ist der Geist der ursprünglichen Eigentümer immer noch darin spürbar. Dafür sorgt der neue Schlossherr hingebungsvoll.


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Interview mit Bürgermeisterin Eva Stroka

900-Jahrfeiern geben den Dörfern Selbstbewusstsein

Volksstimme vom 04.08.2012

Gunsleben und Neuwegersleben feiern in diesem Jahr die 900. Wiederkehr ihrer ersten Erwähnung. Volksstimme-Mitarbeiterin Gudrun Billowie sprach mit Bürgermeisterin Eva Stroka darüber, wie so ein Jubiläum das Leben verändert.

Volksstimme: Gunsleben und Neuwegersleben liegen geografisch eng beieinander. Beide Orte wurden 900 Jahre alt. Und doch gab es zwei Festumzüge. Warum?

Eva Stroka: Sowohl Gunsleben als auch Neuwegersleben haben ihre eigene Identität und die wollten sie auch während der 900-Jahrfeiern bewahren. Nicht nur die Festumzüge nahm jeder Ort in die eigenen Hände, auch die traditionell gewachsenen Feste wurden gesondert gefeiert.

 

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